Kinder in Krisen unterstützen

Die letzten Monate brachte für Familien bislang schwer vorstellbare Ereignisse mit sich und veränderte den Alltag für Eltern und Kinder massiv.

Lockdowns unterschiedlichen Umfangs und Ausmaßes legen das gesellschaftliche Leben lahm. Homeoffice, Homeschooling, finanzielle Probleme, Arbeitsplatzverlust, Streit um Schreibtisch und Computer, Konflikte zwischen den Familienmitgliedern und Angst vor der Ansteckung bzw. der Erkrankung kommen hinzu.

Aber – wie erreiche ich trotz diesem fremdbestimmten Erleben eine positive Grundstimmung in meiner Familie?



Hier findest du einige Tipps, die uns Eltern, Kinder und Jugendliche in jeder Art von Krise unterstützen können:

  • Pausen, Abwechslung, Entspannungsmomente in den Alltag einbauen

  • Tägliche Bewegung an der frischen Luft

  • Pflege sozialer Kontakte können helfen, negative Gefühle zu überwinden, zu teilen oder sich abzulenken

  • Kinder brauchen einen gut strukturierten Alltag: Diese Strukturen tragen dazu bei, dass Kinder sich sicher und aufgehoben fühlen und sich orientieren können.

  • Fixe Arbeits- und Lernzeiten, in Abwechslung mit Freizeit-, Spiel- und Ruhephasen vermitteln Stabilität und Routine. Beides sind wichtige Faktoren, die die kindliche Entwicklung fördern.

  • Wenn die Emotionen „überschießen“ bzw. wenn jemand in der Familie die „Nerven wegschmeißt“, dann hilft zuerst eine Atemübung um die emotionale Irritation zu lindern: in angenehmer Sitzposition langsam einatmen, kurz die Luft anhalten und dann langsam wieder ausatmen, dabei eine Hand auf den Bauch legen, um zu spüren, dass dieser sich hebt und senkt. Atemübungen senken das allgemeine Stressniveau und helfen die Emotionen zu regulieren.

  • Falls negative Emotionen hochkommen – zulassen und annehmen. Gefühle wie Trauer, Wut, Schmerz, Ängste, Unsicherheit, etc. haben ihre Berechtigung und sollten ausgelebt werden. Anschließend darf man sie wieder loslassen. Emotionen kommen und gehen. Negative Emotionen verdrängen ist keine Lösung.

  • Bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern desöfteren das Befinden nachfragen – emotionale Standortbestimmung einholen, über Sorgen und Ängste reden. Rückhalt, Sicherheit, Geborgenheit, Liebe und Unterstützung geben – für die Person Zeit nehmen und da sein.

  • Weiters kann es gut sein, wenn man das Familienmitglied – dass es gerade schwer hat – kurz in Ruhe lässt. Ebenfalls hilfreich ist es, keine Vorwürfe zu machen. Zuhören hilft hingegen sehr.

  • Für Kinder ist es bisweilen schwierig ihre Gefühle in Worte zu fassen, andere Ausdrucksformen verweisen auch auf ihre Sorgen und Gefühle. Zeichnen könnte helfen. Wenn man mit dem Kind über die Zeichnung spricht und nachfragt, was das Kind mit der Zeichnung „sagen“ will.

  • Je mehr Ruhe man in den Alltag bringt, desto entspannter kann man mit der gegenwärtigen Situation umgehen. Als Eltern Vorbild für die Kinder sein.

  • Wohltuende Bilder visualisieren (Kopfkino): Urlaubsbilder anschauen oder darüber reden, Zukunftspläne gestalten und in Gedanken herholen, Vorfreude auf Dinge im Kopf ausmalen und mit positiven Gefühlen konditionieren. Visualisieren wirkt entspannend, baut inneren Stress ab und fördert unser Wohlbefinden.

  • Eine Planung von Tag und Tag lässt jeden lernen, was täglich bewältigt wurde, und zeigt damit wie gut – trotz allem – jeder Tag bewältigt wurde. Das gibt Hoffnung, auch die nächsten paar Tage gut zu überstehen. Es vermittelt etwas Optimismus, diese Zeit zu schaffen und erlaubt es, dass wir täglich unsere optimistische Brille tragen dürfen. Täglich etwas kleines Gutes zu sehen unterstützt eine positive Grundhaltung.

  • Tages-Highlights setzen, gemeinsame Momente mit Erleben von Spaß einbringen – steigert die Glücksgefühle der Kindern und Eltern. Positive Gefühle wie Heiterkeit und Freude öffnen unser Herz und unseren Verstand („Broaden-and-build-Theorie“ von Barbara Fredrickson, Positive Psychologie).

 

Auch für mich, als Mentalcoach, Partnerin und Mama von zwei Kindern, ist dieser unliebsame Dauerzustand eine große Herausforderung.
Eine positive Lebenseinstellung, tägliche Dankbarkeitsübungen, Zusammenhalt und Verständnis – und eine Prise Hoffnung, Zuversicht und Mut unterstützen mich und meine Familie in dieser etwas anderen Zeit.

Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin


 

Schwäche zeigen!

Zeige deine Schwächen.
Was wir gewinnen, wenn wir unsere Gefühle vor anderen offenlegen.

„Hoffentlich merkt niemand, wie sehr es mich verletzt hat!“
Wenn wir nicht zeigen wollen, wie sehr ein Misserfolg oder eine Kränkung uns verletzt, dann schneiden wir uns ins eigene Fleisch. Psychische Sicherheit gewinnen wir schneller zurück, wenn wir aus unserer Betroffenheit kein Geheimnis machen.

Wenn wir scheitern, Fehler machen oder uns ein Missgeschick passiert – wenn wir das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein, dann liegt die Scham immer auf der Lauer. Diese unguten Gefühle werden noch unerträglicher durch die Überzeugung, auf keinen Fall anderen zeigen zu dürfen, wie elend man sich fühlt.
Wir glauben, wenn andere sehen, wie verletzlich wir sind, werden sie uns ablehnen. Dieses Risiko will kaum jemand eingehen.

Hohe Selbsterwartung, geringer Selbstwert
Neben den eigenen hohen Erwartungen an uns selbst, belasten uns auch die Erwartungen anderer. Anders sein, schlechte Figur abgeben, sich zum Affen machen, Ungenügen, Unvollkommenheit, Versagen, nicht gut genug sein.
Wir schämen uns für unsere Minderwertigkeit und wir schämen uns gleichzeitig dafür, dass wir uns schämen.
Eine gute Möglichkeit dieses Schamgefühl zu unterdrücken sind Schuldzuweisungen, um den eigenen Selbstwert hoch zu halten.

Verletzlichkeit ist keine Schwäche
Im Gegenteil: Sich zu seinen Fehlern und Unzulänglichkeiten zu bekennen ist eine Stärke. Nur wenn wir uns auch in unseren schwachen Momenten anderen zeigen, können wir Zusammengehörigkeit und Unterstützung erfahren. Zu unserer Unvollkommenheit zu stehen ist der Weg zueinander. Mit den starken Worten „Ich auch“ gelingt uns ein erster Schritt zu unseren Schwächen zu stehen und uns selbst treu zu sein.

 

Raus aus der Schamfalle in drei Schritten:

  • Vertraue dich jemandem an
    Und zwar nicht irgendjemandem, sondern einem Menschen, der dein Vertrauen verdient hat, der dich nicht nur liebt, wenn du stark bist. Wenn du dich einer vertrauten Person öffnest, dann gibt dir das Gefühl nicht allein zu sein – da gibt es jemanden, der dich unterstützt und versteht, mit all deinen Stärken und Schwächen.

  • Sprich dir selbst Trost zu
    In schwierigen Zeiten sind die meisten Menschen sehr begabt darin, sich selbst zu entmutigen. Selbstherabsetzende Äußerungen wie „Ich bin einfach zu dumm“ oder katatrophisierendes Denken wie „Mir gelingt nie etwas“ sind kontraproduktiv. Was du jetzt brauchst ist Selbstunterstützung: „Auch ich darf Fehler machen.“ „Ich achte auf meine Grenzen.“ „Ich darf auch mal Schwäche zeigen.“ „Ich darf stolz auf mich sein.“ (Mentale Technik: Glaubenssätze in Erlaubersätze umwandeln, siehe Foto)

  • Zu dem stehen, was passiert ist
    Geheimnisse machen auf Dauer krank. Deshalb sollten wir, wenn wir uns für etwas schämen, die Geschichte eines Fehlers, des Missgeschicks, des Versagens nicht in unserem Herzen verschließen, sondern zum Thema machen. Belastende Erlebnisse werden nicht nur besser bewältigt, wenn man mit anderen darüber spricht, sondern es hilft genauso, wenn man sie zu Papier bringt.

Dieses Thema kann wirkungsvoll und nachhaltig in einem Mentalcoaching oder in einer Einzelberatung besprochen und verbessert werden.
Du lernst dabei deine Schwächen zu zeigen und zu akzeptieren – ohne schlechtem Gewissen.
Das Ziel ist, du selbst zu sein!
Ich freue mich dich kennenzulernen.

Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

So wichtig ist Einfühlungsvermögen

Einfühlungsvermögen ist eine Fähigkeit aus dem Bereich der sozialen Kompetenz.
Je mehr wir bei anderen Menschen wahrnehmen, desto angemessener können wir darauf reagieren und desto größer ist unser Einfühlungsvermögen.
Generell versteht man unter Einfühlungsvermögen die Fähigkeit, sich in die Gedanken, Gefühle und Sichtweisen anderer Menschen hineinzuversetzen.

Was ist der Unterschied zwischen Einfühlungsvermögen und Empathie?
Empathie ist sozusagen ein anderes Wort für Einfühlungsvermögen. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden diese Begriffe oft miteinander gleichgesetzt.

Wertschätzende Beziehungen
Einfühlungsvermögen ist für ein konfliktfreies Miteinander und einer wertschätzenden Kommunikation sehr wichtig. Es hilft bei der Bewältigung von Aufgaben in verschiedenen Lebensbereichen, egal ob im Privatleben, im Hobby oder im Berufsleben.

Selbstwahrnehmung ist eine wichtige Vorraussetzung
Die Grundvoraussetzung von Einfühlungsvermögen ist die Selbstwahrnehmung.
Selbstwahrnehmung besteht aus deinem eigenem Selbstbild (Wie sehe ich mich selbst?) und aus deinem Fremdbild (Wie sehen mich die anderen?)
Nur wer seine eigenen Emotionen (er)kennt und akzeptiert, ist auch offen für die Gefühle anderer Menschen.
Wer Einfühlungsvermögen lernen möchte, braucht eine grundsätzliche Bereitschaft, sich auf andere Menschen einzulassen und auch die dazu nötigen Eigenschaften.

Welche Eigenschaften sollte ich mitbringen?
Authentizität, Wertschätzung, aktives Zuhören und Rücksichtnahme sind grundlegende persönliche Eigenschaften, die dich in deiner Empathiefähigkeit und im Einfühlungsvermögen gut unterstützen.

Betrachte dich selbst und beantworte dir ehrlich diese zwei Fragen:

  • Bringe ich diese Eigenschaften mit oder muss ich sie mir ganz oder teilweise aneignen bzw. verbessern?

  • Berücksichtige ich diese Eigenschaften auch in einem zwischenmenschlichen Gespräch?

 

Ein guter Tipp von mir, wie du dein Einfühlungsvermögen testen und üben kannst (Bodenanker-Technik)

  • Nimm dir mal Zeit und suche dir einen ruhigen Platz.

  • Schreibe den Namen dieser Person, in die du dich einfühlen möchtest, auf einen A4 Zettel in Querformat. Lege den Zettel auf den Boden, atme einmal tief ein und wieder aus und stelle dich mit beiden Füßen direkt auf den Zettel. Du kannst die Augen offen halten oder schließen – was dir lieber ist.

  • Lass dich auf diese Übung ein und beobachte einfach was kommt. Was kommen für Gedanken und Gefühle? Wie fühlt sich dein Körper an, deine Beine, dein Bauch, deine Schultern etc.? Welche Haltung nimmst du ein? Spürst du ein Schwanken oder fühlst du dich wie festbetoniert?

  • Bleib noch ein wenig stehen und schau ob noch etwas kommt, was sich evt. verändert, was dich gerade in diesem Moment emotional und körperlich bewegt. Vielleicht kommen weitere Gedanken, Gefühle oder Impulse?

  • Anschließend kannst du dir bei Bedarf, diese erlebten Impulse für dich notieren um evtl. weitere Schritte anzugehen.

 
Systemische Aufstellungsarbeit
Diese Übung aus der systemischen Aufstellungsarbeit ist sehr vielseitig, da du auf den Zettel nicht nur den Namen einer Person – sondern auch eine Emotion, ein Gefühl, ein Bedürfnis, Wunsch oder Ziel aufschreiben, dich draufstellen und einfühlen kannst. Diese Intervention ist vor allem auch eine wirksame Lösungs- und Entscheidungshilfe und eine spannende Lerntechnik aus dem Lerncoaching.

 

Wie bereits erwähnt, kommt diese Einfühl-Technik aus der systemischen Aufstellungsarbeit und kann dir bei vielen verschiedenen Themen unterstützen

  • Dynamiken in Familien – Mein Platz in der Familie

  • Aufstellung von inneren Anteilen, Antreiber und Verhaltensmuster

  • Lösungs- und Entscheidungshilfen

  • von Unsicherheit/Orientierungslosigkeit zu Klarheit (Themenorientiert)

  • Aufstellung von Beziehungen (Partnerschaft, Gegenwarts- oder Herkunftsfamilie, private oder berufliche Kontakte)

  • bei körperlichen oder seelischen Beschwerden bzw. Krankheiten

  • bei Fragestellungen, in denen es um den persönlichen Erfolg im Beruf geht

  • zur Selbsterfahrung und persönlichen Weiterentwicklung

 

Falls du Interesse an einer systemischen Aufstellung hast oder weitere Einfühl-Techniken aus dem Neuro-Mentaltraining kennenlernen möchtest, dann melde dich für einen Termin mit einem kostenlosen Erstgespräch oder weiteren Informationen bei mir (WhatsApp, Telefon 0650 6611267 oder E-mail office@burtscher-coaching.at)

Ich arbeite ausschliesslich nur mit Figuren- und Bodenanker-Technik (keine Personen-Aufstellungen). Db. nur der/die Kunde/in und ich sind in der Praxis anwesend.

Ich freue mich dich kennenzulernen.

Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin
Systemische Aufstellungsarbeit

An Krisen wachsen

An Krisen wachsen, darüber reden, den Sinn erkennen.

In der Coronakrise ist unser tägliches Leben aus den Fugen geraten. Doch auch in normalen Zeiten müssen wir Krisen durchstehen: eine schwere Krankheit, eine Scheidung, den Verlust des Arbeitsplatzes, etc.

Erlebte Krisen hinterlassen bleibende Narben. Doch es gilt, trotz dieser Narbe den Fokus auf das Wesentliche zu richten.
Dabei hilft ein unterschätztes Mittel: Erzählen.

Dies kann dir weiterhelfen: Die Macht des Erzählens
Das persönliche Erlebte und Durchgemachte erzählen – unwichtig ob dies viel oder wenig Raum bei dir einnimmt.
Erzähle deine Geschichte entweder den vertrauten Menschen um dich herum oder einer neutralen, außenstehenden Person in einem Coaching.
Laut wissenschaftlichen Forschungen, ist das der Schlüssel beim Verarbeiten von Krisen.

Aus welchem Blickwickel sehe ich mein Erlebtes?
Entscheidend ist offenbar, wie wir unsere Geschichten erzählen, gerade wenn es um Lebenskrisen und Tiefpunkte geht. Wichtig sei, in eine schwierig durchlebte Situation emotional wieder hineinzubegeben, sich den Emotionen auszusetzen. Dann einen Schritt zurückzutreten und sich das Erlebte aus unterschiedlichen Perspektiven anzuschauen. Sich verständlich machen, was passiert ist.

Der Sinn in der Krise erkennen
An traumatischen Erfahrungen wachsen und daraus lernen (Posttraumatisches Wachstum, Positive Psychologie).

Mein Tipp
Ich biete neben Mentalcoaching und Einzelberatungen auch eine psychologische Beratung nach der Positiven Psychologie an.

Ich freue mich dich kennenzulernen.


Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

Coaching – Hilfe zur Selbsthilfe

Menschen, die nicht nicht nur in beruflichen Fragen – sondern viel öfters auch in privaten Lebensbereichen Unterstützung suchen, nehmen immer häufiger ein Coaching in Anspruch.


Fragen zu Problemthemen
Wie schaffe ich es aus negativen Grübelfallen rauszukommen?
Warum fällt es mir oft schwer „Nein“ zu sagen?
Wie gelingt es mir, mehr Klarheit und Orientierung für ein persönliches Ziel zu bekommen?
Wie schaffe ich mehr Zeit für mich – ohne schlechtem Gewissen?
Wie kann ich meinen Ängsten einen Streich spielen?
Wie erkenne ich meine Stressfallen?

Viele weitere Fragen und Themen bewegen meine Kunden, wenn sie zu mir in ein Coaching oder in eine Beratung kommen.


Was macht man in einem Coaching?
Coaching ist ein Prozess der Begleitung und individuellen Unterstützung in allen Lebensbereichen. Ein Coach soll möglichst keine direkten Lösungsvorschläge liefern, sondern den Kunden anregen, sich Ziele zu setzen und eigene Wege zur Klärung zu entwickeln. Er zielt idealerweise immer auf eine Förderung von Selbstreflexion, Selbstwahrnehmung, Bewusstsein und Verantwortung.


Warum funktioniert ein Coaching?
Als Coach und neutrale Person entdecke ich neue Perspektiven. Dadurch werden neue Lösungsansätze gefunden. Oft genügt eine Sichtweisenveränderung, ein Blick auf’s Neue, aus dem Rahmen denken und den Mut anpacken ins Tun zu kommen.


Was ist Mentalcoaching?
Ich arbeite u.a. mit wirksamen und nachhaltigen mentalen Techniken aus Mentalcoaching und Interventionen aus der Positiven Psychologie – wobei hier neue Verhaltensweisen für konkrete Themen eingeübt werden.
Fundierte Inhalte aus der Neurobiologie und Hirnforschung werden miteingebunden.


Was ist eine psychologische Beratung?
Eine psychologische Beratung oder Lebensberatung bedeutet professionelle Beratung und Begleitung von Menschen in verschiedensten Problem- und Entscheidungssituationen. Menschen werden ein Stück auf ihrem Lebensweg – in Krisen oder Lebensveränderungen in diversen Lebensabschnitten, bei wichtigen Entscheidungen und bei der Definition und Erreichung ihrer Lebensziele beraten und unterstützt.


„Ein Coaching ist für mich eine Begegnung zweier Menschen, die ein Stück Weg gemeinsam gehen.“


Ein Mentalcoaching ist für diese Bereiche gut geeignet:

  • Leben . Privat . Alltag

  • Beruf . Karriere . Neuorientierung

  • Lernen . Ausbildung . Schule

  • Sport . Musik . Freizeitaktivitäten

  • Entscheidungsfindung

  • Umsetzen von Bedürfnisse, Wünsche und Ziele – Handeln und ins Tun kommen

  • eigene Stärken erkennen und einsetzen – Stärkentest und Stärkenanalyse (Charakter- und Signaturstärken nach der Positiven Psychologie)

  • Förderung und Stärkung von Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit für Erwachsene und Jugendliche

  • Angstblockaden lösen (Schularbeiten- und Prüfungsängste, Auftrittsängste, Vortragsängste, etc.)

  • Abgrenzungsmöglichkeiten steigern . Ich-Bewusstsein stärken

  • Resilienzfähigkeit stärken – mit fundierten Interventionen aus der Positiven Psychologie – um aus einer Krise gestärkt hervorgehen zu können und daraus mehr Vitalität, Stärke und Lebensmut zu gewinnen

  • Stressmanagement & Burnout-Prävention

  • Private oder berufliche Herausforderungen in Familien- , Eltern/Kind- oder Paar-Beziehungen


Eine psychologische Beratung oder Lebensberatung ist für diese Bereiche gut geeignet:

  • Bewältigung jeder Art von Lebensveränderung bzw. Lebensveränderungskrisen

  • Resilienz fördern und stärken – mit Interventionstechniken aus der Positiven Psychologie – um aus einer Krise gestärkt hervorgehen zu können und daraus mehr Vitalität, Stärke und Lebensmut zu gewinnen

  • Disharmonien bei Ehepaaren und Lebensgemeinschaften sowie generell in Beziehungen im privaten oder beruflichen Umfeld (Beziehung & Paarcoaching)

  • Verabschiedung von Lebensrollen -> Umgang mit neuer bzw. zukünftiger Lebensrolle (Mutter/Vaterrolle, Pensionierung, Alleinerziehend, Selbstständigkeit, Pflegerolle, Alleinlebend, etc.)

  • Wunsch nach einer vermissten Lebensrolle -> Wunsch- und Zielfindung, Lebensweg-Orientierung, Umgang mit derzeitiger Lebenssituation (Wunsch nach einer Mutter- oder Vater-, Oma-oder Opa-, Partner-Rolle, Angestellten-Rolle nach Mutterschutz, etc.)

  • Umgang mit inneren und äusseren Druckverstärkern in Lebenskrisen

  • Psychologische Beratung & Krisenintervention

  • Stressmanagement & Burnout-Prävention

  • Private oder berufliche Herausforderungen in Familien-, Eltern/Kind- oder Paar-Beziehungen


Mein Tipp
Probier mal was Neues. Gönn dir ein Coaching.
Das Erstgespräch zum gegenseitigen Kennenlernen ist mir wichtig und daher kostenlos.

Ich freu mich dich kennenzulernen.

Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Diplom-Lebensberaterin
Supervisorin

Kraft tanken und loslassen

Kraft tanken, freie Tage genießen, loslassen.
Richtig ausspannen, Batterien gekonnt aufladen, die Stille sprechen lassen, bei sich ankommen.

Aber, schaffe ich das?
Immer weniger Menschen ist am Feierabend feierlich zumute. Statt die Freizeit zu genießen, sich mit Freunden und Familie zu beschäftigen, liegt man völlig ausgelaugt und lustlos auf der Couch und lässt sich vom Fernsehprogramm berieseln.
Eine große Müdigkeit macht zu schaffen. Kurze Auszeiten am Wochenende oder auch Urlaube bringen häufig nicht mehr die gewünschte Regeneration. Die „Akkus“ lassen sich einfach nicht mehr so aufladen.

Warum fällt mir das Auftanken so schwer?
Habe ich es bereits verlernt, wie ich wieder Kraft schöpfen kann?
Hindert uns die endlose Jagd – nach dem Dabeisein, nach Aufmerksamkeit und nach dem Genuss der vielen Angebote – unsere wahren Bedürfnisse zu erkennen?

Nimm dich mal selbst unter die LupeGute Erholung und bei sich ankommen beginnt mit einer Selbstreflexion des eigenen Lebens und Arbeitens.
Was macht mich müde – und was nimmt mir soviel Energie?
Was fehlt mir, damit ich mich wirklich erholen kann?
Und wo sind meine persönlichen Belastungsgrenzen?

Ein Tipp von mir
Fixiere gleich einen Termin mit dir selbst, nimm dir diese wertvolle Zeit dafür und lerne dich so näher kennen.
Die eigenen Lebensrollen zu notieren und reflektieren kann dich dabei wirkungsvoll und nachhaltig unterstützen!
Diese mentale Technik kannst du mit mir einer Einzelberatung kennenlernen oder im Kurz-Workshop „Meine Lebensrollen heute und morgen“.


Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

Vom Eltern-Chaos zu Klarheit und Pausen

Vom Alltags-Chaos zu einer Rollenstruktur.
Von der Eltern-Mehrfachbelastung zu Klarheit und Pausen.
Vom Pflicht-Bewusstsein zum Ich-Bewusstsein.

Wie bekomme ich Ordnung in mein Leben?
Mit Unterstützung von einfachen, mentalen Techniken sowie praktische Tipps und Tricks aus Mentalcoaching.

Sei mal ehrlich
Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, ist folgende Situation bei sehr vielen Eltern und Alleinerziehenden die derzeitige Realität:
Die kleinen Kinder bei Laune halten, für die größeren den Privatlehrer spielen, Haushalt und Kochen und gleichzeitig den Brotberuf ausüben.
Trotz baldigem Kindergarten- und Schulstart, werden die Kinder öfters als üblich die Zeit zu Hause verbringen.

Fragen über Fragen
Viele Eltern fragen sich, wie sie das – in der derzeiten Situation – gewünschte Homeoffice/Alltags-Kunststück hinkriegen sollen?
Wie sollen die Eltern all diese Rollen unter einen Hut bringen?
Wann habe ich wieder mal Zeit für mich?
Wann darf ich wieder meine Kraftquellen tanken, damit nicht alles aus dem Ruder läuft?

Es geht bei all diesen Themen nicht nur um die äußeren Bedingungen, die uns zu schaffen machen. Sondern vielmehr um unseren Umgang damit.
Was macht das mit uns – mit unserem Befinden, unserer Stimmung, unseren Nerven?

Mein Tipp
Hier wirkt ein Mentalcoaching – dies zu verändern und nachhaltig zu verbessern. Du lernst dabei, auf dich zu schauen – ohne schlechtem Gewissen und ohne jemanden zu vernachlässigen.
Denk dran: Wenn es dir gut geht, geht es auch den anderen in deinem Umfeld gut.

Terminanfragen und weitere Infos: Tel. 0650 6611267 oder office@burtscher-coaching.at

Ich freue mich dich kennenzulernen.
 
Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

Mehr Zeit für mich

Mein Wunsch war – mehr Zeit für mich. Und ich hab’s mir erlaubt.

Ich sehnte mich nach unverplanter, selbsterfüllter Zeit.
Ich sehnte mich nach freien Zeiten, in denen ich zu mir komme und in Seelenruhe Dinge tue, die mir Freude machen oder in denen ich einfach nur dasitze und in den Himmel schaue.

Doch meine Alltags-To-do-Listen ermöglichten mir keine kostbare Ich-Zeit – keine wertvolle Zeit nur für mich selbst.
Und falls sich spontan eine Zeitlücke ergab, quetschte ich noch einen Termin oder eine Besorgung zusätzlich ­hinein.

Der Satz „Ich muss noch schnell …“ als Pflichterfüllungsmodus, vor allem in meiner Rolle als Mama, Familienmanagerin und Hausfrau wirkte wie eine Endlosschleife in meinem Kopf.
Und genauso oft tauchte der Satz auf: „Ich würde so gerne mal in Ruhe, aber …“
Die Ich-Rolle schrie regelrecht nach Aufmerksamkeit. Aber ich konnte nicht all meinen Rollen gerecht werden.

Persönliche Lebensrollen neu definieren
Seit ich meine persönlichen Lebensrollen neu gestaltet habe, erlaube ich mir, mehr Zeit für mich zu nehmen – ohne schlechtes Gewissen.
Mehr wertvolle Ich-Zeit. Eine kostbare Zeit für meine Bedürfnisse, Wünsche, für’s Nichtstun und für mehr Lebensqualität und Lebensbalance.

Warum ist die Ich-Rolle so wichtig?
Die Ich-Rolle spielt bei den persönlichen Lebensrollen die Hauptrolle – da sie den Bereich Gesundheit, Lebenssinn und Weiterentwicklung abdeckt. Wenn du Selbst als „Ich“ nicht mehr funktionierst, dann verkümmern auch deine anderen Lebensrollen.

Mein Tipp
Falls auch du deine persönlichen Lebensrollen neu gestalten möchtest – dann komm in meinen Kurz-Workshop „Meine Lebensrollen heute und morgen – Ich und meine Lebensrollen“.

Du hast auch die Möglichkeit in einer Einzelberatung, also in einem 1:1 Setting an deinen persönlichen Lebensrollen zu arbeiten. Weitere Details dazu gebe ich gerne auf Anfrage.

Ich freue mich dich kennenzulernen.


Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

Aus der Corona-Krise zurück in den Alltag

Aus der Corona Krise zurück in den Alltag finden.
Doch wie finde ich wieder in meine alltäglichen Selbstverständlichkeiten?


Hier ein paar einfache Tipps für einen gelungenen Alltag

An einen neuen Alltag anpassen und den Sinn darin finden
Ich gebe zu – nichts ist so schwierig wie Veränderung oder eine Anpassung an den neuen Alltag. Doch so wie wir uns momentan in Abstand üben müssen, müssen wir auch in einem angemessenen Abstand unsere Werte, Ziele und den Sinn unseres Lebens neu bedenken.

Auseinandersetzung mit den eigenen Idealen
Alte Muster überdenken und loslassen. Eine ehrliche, offene Auseinandersetzung mit sich selbst. Sich selbst treu sein und auf eigene Bedürfnisse und Wünsche eingehen.

Wertschätzung kleiner Erfolge
Durch einen neuen objektiven Blick, was realistisch betrachtet machbar ist, kann eine Wertschätzung kleiner Erfolge gelingen. Diese veränderte Sichtweise gibt einen Anstoß, neue Ziele anzuvisieren, in die es sich zu investieren lohnt.

Herr meiner Gefühle sein
Indem wir über unsere Gefühle sprechen und sie beschreiben, gewähren wir anderen Einblick in unser Seelenleben. Diese Offenheit ermöglicht wieder Begegnungen, die heilsam sein können. Trotz Maske heißt es nun, den Mund aufzumachen, zu reden über Schwierigkeiten, die die Krise mit sich bringt, aber auch über Ideen, die entstehen, wieder herauszutreten.

Den Weg zurück ins aktive Leben
Wieder Lust und Drang zu verspüren, tätig werden. Das beginnt schon beim Aufstehen. Einfach machen und loslegen! Sich verändern und anpassen zu müssen, braucht Zeit und Einübung.
Es muss nicht gleich perfekt sein.

Wir spüren derzeit mehr denn je, wir sind nicht allmächtig, aber wir müssen auch nicht in dem erstarrten Zustand von bewegungsloser Ohnmacht verharren. Die Corona Krise lehrt uns auf sehr drastische Weise Demut vor dem Leben und auch, dass Leben Veränderung heißt.

Ein Tipp von mir
Ein Mentalcoaching, ein offenes, vertrautes Gespräch oder eine psychologische Beratung nach der Positiven Psychologie kann dich bei Veränderungen nachhaltig unterstützen.


Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

Dankbarkeit ist nicht positives Denken

Dankbarkeit ist nicht positives Denken
Danke“ als kleines Wort mit großer Wirkung.


Viele Menschen haben eine natürliche Tendenz, das Negative stärker zu sehen und erkennen dabei die tatsächlich positiven Dinge im Leben nicht. Gefühle wie Ärger, Enttäuschung und Wut sind berechtigt und müssen angenommen und ausgelebt werden. Leider wird das Schöne und Gute, das uns im Alltag begegnet viel zu oft übersehen.



Warum ist Dankbarkeit so wichtig?

Dankbarkeit öffnet unser Herz und löst den Wunsch in uns aus, ebenfalls etwas Gutes zu tun. Es ist ein wunderbares und angenehmes Gefühl, in dem wir Freude und Wertschätzung empfinden. Wir erleben unser Leben positiver und sind glücklicher.

Dankbarkeit unterstützt unsere Gesundheit. Wissenschaftlich belegte Studien zeigen positive Effekte. So verbessert sich etwa der Schlaf und die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen erhöht sich. Die Wahrnehmung von Sorgen reduziert sich ebenso wie Depressionen. Zudem wirkt Dankbarkeit gegen Stress und negative Gefühle.

Wann waren Sie das letzte Mal dankbar? Jedoch nicht aus Höflichkeit und Verpflichtung, sondern mit dem Gefühl von einer wahrhaften und offenen Dankbarkeit.


Mit diesen Tipps kannst du Dankbarkeit lernen:

Dankbarkeitstagebuch
Nimm dir abends, kurz vor dem Schlafengehen, einige Minuten Zeit. Schreibe dir drei Dinge auf, für welche Erlebnisse, Menschen und Dinge du in diesen Tagen Dankbarkeit verspürst. Das müssen keine großartigen Dinge sein. Achte auf die ganz kleinen Dinge im Alltag. Diese Übung entspannt und erhöht deine Achtsamkeit für die schönen Dinge, die dir im Alltag begegnen.

Dankbarkeits-Meditation
Diese kurze Meditationsübung unterstützt deine Konzentration auf positive Energien. Setze dich bequem hin, schließe deine Augen und richte den Fokus zuerst auf deine Atmung. Lenke dann deine Gedanken auf Erlebnisse, Dinge oder Menschen für die du dankbar bist. Vergiss nicht die Dinge im Leben, die vielleicht schon selbstverständlich geworden sind. Spüre während dieser Übung auch deine Gefühle und Wahrnehmungen in deinem Körper.

Dankesbrief
Denke an eine Person, die für dich bedeutend ist. Der du vielleicht etwas Wichtiges zu verdanken hast und noch nicht ausreichend gedankt hast. Schreibe dieser Person einen wahrhaften und offenen Dankesbrief. Wichtig dabei ist: Überreiche dieser Person den Dankesbrief – wenn möglich – persönlich. Das Vorlesen des Briefes an diese wertvolle Person, ist noch ein zusätzlicher positiver Effekt für euch beide.


Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin