Coaching – Hilfe zur Selbsthilfe

Menschen, die nicht nicht nur in beruflichen Fragen – sondern viel öfters auch in privaten Lebensbereichen Unterstützung suchen, nehmen immer häufiger ein Coaching in Anspruch.


Fragen zu Problemthemen
Wie schaffe ich es aus negativen Grübelfallen rauszukommen?
Warum fällt es mir oft schwer „Nein“ zu sagen?
Wie gelingt es mir, mehr Klarheit und Orientierung für ein persönliches Ziel zu bekommen?
Wie schaffe ich mehr Zeit für mich – ohne schlechtem Gewissen?
Wie kann ich meinen Ängsten einen Streich spielen?
Wie erkenne ich meine Stressfallen?

Viele weitere Fragen und Themen bewegen meine Kunden, wenn sie zu mir in ein Coaching oder in eine Beratung kommen.


Was macht man in einem Coaching?
Coaching ist ein Prozess der Begleitung und individuellen Unterstützung in allen Lebensbereichen. Ein Coach soll möglichst keine direkten Lösungsvorschläge liefern, sondern den Kunden anregen, sich Ziele zu setzen und eigene Wege zur Klärung zu entwickeln. Er zielt idealerweise immer auf eine Förderung von Selbstreflexion, Selbstwahrnehmung, Bewusstsein und Verantwortung.


Warum funktioniert ein Coaching?
Als Coach und neutrale Person entdecke ich neue Perspektiven. Dadurch werden neue Lösungsansätze gefunden. Oft genügt eine Sichtweisenveränderung, ein Blick auf’s Neue, aus dem Rahmen denken und den Mut anpacken ins Tun zu kommen.


Was ist Mentalcoaching?
Ich arbeite u.a. mit wirksamen und nachhaltigen mentalen Techniken aus Mentalcoaching und Interventionen aus der Positiven Psychologie – wobei hier neue Verhaltensweisen für konkrete Themen eingeübt werden.
Fundierte Inhalte aus der Neurobiologie und Hirnforschung werden miteingebunden.


Was ist eine psychologische Beratung?
Eine psychologische Beratung oder Lebensberatung bedeutet professionelle Beratung und Begleitung von Menschen in verschiedensten Problem- und Entscheidungssituationen. Menschen werden ein Stück auf ihrem Lebensweg – in Krisen oder Lebensveränderungen in diversen Lebensabschnitten, bei wichtigen Entscheidungen und bei der Definition und Erreichung ihrer Lebensziele beraten und unterstützt.


„Ein Coaching ist für mich eine Begegnung zweier Menschen, die ein Stück Weg gemeinsam gehen.“


Ein Mentalcoaching ist für diese Bereiche gut geeignet:

  • Leben . Privat . Alltag

  • Beruf . Karriere . Neuorientierung

  • Lernen . Ausbildung . Schule

  • Sport . Musik . Freizeitaktivitäten

  • Entscheidungsfindung

  • Umsetzen von Bedürfnisse, Wünsche und Ziele – Handeln und ins Tun kommen

  • eigene Stärken erkennen und einsetzen – Stärkentest und Stärkenanalyse (Charakter- und Signaturstärken nach der Positiven Psychologie)

  • Förderung und Stärkung von Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit für Erwachsene und Jugendliche

  • Angstblockaden lösen (Schularbeiten- und Prüfungsängste, Auftrittsängste, Vortragsängste, etc.)

  • Abgrenzungsmöglichkeiten steigern . Ich-Bewusstsein stärken

  • Resilienzfähigkeit stärken – mit fundierten Interventionen aus der Positiven Psychologie – um aus einer Krise gestärkt hervorgehen zu können und daraus mehr Vitalität, Stärke und Lebensmut zu gewinnen

  • Stressmanagement & Burnout-Prävention

  • Private oder berufliche Herausforderungen in Familien- , Eltern/Kind- oder Paar-Beziehungen


Eine psychologische Beratung oder Lebensberatung ist für diese Bereiche gut geeignet:

  • Bewältigung jeder Art von Lebensveränderung bzw. Lebensveränderungskrisen

  • Resilienz fördern und stärken – mit Interventionstechniken aus der Positiven Psychologie – um aus einer Krise gestärkt hervorgehen zu können und daraus mehr Vitalität, Stärke und Lebensmut zu gewinnen

  • Disharmonien bei Ehepaaren und Lebensgemeinschaften sowie generell in Beziehungen im privaten oder beruflichen Umfeld (Beziehung & Paarcoaching)

  • Verabschiedung von Lebensrollen -> Umgang mit neuer bzw. zukünftiger Lebensrolle (Mutter/Vaterrolle, Pensionierung, Alleinerziehend, Selbstständigkeit, Pflegerolle, Alleinlebend, etc.)

  • Wunsch nach einer vermissten Lebensrolle -> Wunsch- und Zielfindung, Lebensweg-Orientierung, Umgang mit derzeitiger Lebenssituation (Wunsch nach einer Mutter- oder Vater-, Oma-oder Opa-, Partner-Rolle, Angestellten-Rolle nach Mutterschutz, etc.)

  • Umgang mit inneren und äusseren Druckverstärkern in Lebenskrisen

  • Psychologische Beratung & Krisenintervention

  • Stressmanagement & Burnout-Prävention

  • Private oder berufliche Herausforderungen in Familien-, Eltern/Kind- oder Paar-Beziehungen


Mein Tipp
Probier mal was Neues. Gönn dir ein Coaching.
Das Erstgespräch zum gegenseitigen Kennenlernen ist mir wichtig und daher kostenlos.

Ich freu mich dich kennenzulernen.

Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Diplom-Lebensberaterin
Supervisorin

Kraft tanken und loslassen

Kraft tanken, freie Tage genießen, loslassen.
Richtig ausspannen, Batterien gekonnt aufladen, die Stille sprechen lassen, bei sich ankommen.

Aber, schaffe ich das?
Immer weniger Menschen ist am Feierabend feierlich zumute. Statt die Freizeit zu genießen, sich mit Freunden und Familie zu beschäftigen, liegt man völlig ausgelaugt und lustlos auf der Couch und lässt sich vom Fernsehprogramm berieseln.
Eine große Müdigkeit macht zu schaffen. Kurze Auszeiten am Wochenende oder auch Urlaube bringen häufig nicht mehr die gewünschte Regeneration. Die „Akkus“ lassen sich einfach nicht mehr so aufladen.

Warum fällt mir das Auftanken so schwer?
Habe ich es bereits verlernt, wie ich wieder Kraft schöpfen kann?
Hindert uns die endlose Jagd – nach dem Dabeisein, nach Aufmerksamkeit und nach dem Genuss der vielen Angebote – unsere wahren Bedürfnisse zu erkennen?

Nimm dich mal selbst unter die LupeGute Erholung und bei sich ankommen beginnt mit einer Selbstreflexion des eigenen Lebens und Arbeitens.
Was macht mich müde – und was nimmt mir soviel Energie?
Was fehlt mir, damit ich mich wirklich erholen kann?
Und wo sind meine persönlichen Belastungsgrenzen?

Ein Tipp von mir
Fixiere gleich einen Termin mit dir selbst, nimm dir diese wertvolle Zeit dafür und lerne dich so näher kennen.
Die eigenen Lebensrollen zu notieren und reflektieren kann dich dabei wirkungsvoll und nachhaltig unterstützen!
Diese mentale Technik kannst du mit mir einer Einzelberatung kennenlernen oder im Kurz-Workshop „Meine Lebensrollen heute und morgen“.


Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

Vom Eltern-Chaos zu Klarheit und Pausen

Vom Alltags-Chaos zu einer Rollenstruktur.
Von der Eltern-Mehrfachbelastung zu Klarheit und Pausen.
Vom Pflicht-Bewusstsein zum Ich-Bewusstsein.

Wie bekomme ich Ordnung in mein Leben?
Mit Unterstützung von einfachen, mentalen Techniken sowie praktische Tipps und Tricks aus Mentalcoaching.

Sei mal ehrlich
Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, ist folgende Situation bei sehr vielen Eltern und Alleinerziehenden die derzeitige Realität:
Die kleinen Kinder bei Laune halten, für die größeren den Privatlehrer spielen, Haushalt und Kochen und gleichzeitig den Brotberuf ausüben.
Trotz baldigem Kindergarten- und Schulstart, werden die Kinder öfters als üblich die Zeit zu Hause verbringen.

Fragen über Fragen
Viele Eltern fragen sich, wie sie das – in der derzeiten Situation – gewünschte Homeoffice/Alltags-Kunststück hinkriegen sollen?
Wie sollen die Eltern all diese Rollen unter einen Hut bringen?
Wann habe ich wieder mal Zeit für mich?
Wann darf ich wieder meine Kraftquellen tanken, damit nicht alles aus dem Ruder läuft?

Es geht bei all diesen Themen nicht nur um die äußeren Bedingungen, die uns zu schaffen machen. Sondern vielmehr um unseren Umgang damit.
Was macht das mit uns – mit unserem Befinden, unserer Stimmung, unseren Nerven?

Mein Tipp
Hier wirkt ein Mentalcoaching – dies zu verändern und nachhaltig zu verbessern. Du lernst dabei, auf dich zu schauen – ohne schlechtem Gewissen und ohne jemanden zu vernachlässigen.
Denk dran: Wenn es dir gut geht, geht es auch den anderen in deinem Umfeld gut.

Terminanfragen und weitere Infos: Tel. 0650 6611267 oder office@burtscher-coaching.at

Ich freue mich dich kennenzulernen.
 
Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

Mehr Zeit für mich

Mein Wunsch war – mehr Zeit für mich. Und ich hab’s mir erlaubt.

Ich sehnte mich nach unverplanter, selbsterfüllter Zeit.
Ich sehnte mich nach freien Zeiten, in denen ich zu mir komme und in Seelenruhe Dinge tue, die mir Freude machen oder in denen ich einfach nur dasitze und in den Himmel schaue.

Doch meine Alltags-To-do-Listen ermöglichten mir keine kostbare Ich-Zeit – keine wertvolle Zeit nur für mich selbst.
Und falls sich spontan eine Zeitlücke ergab, quetschte ich noch einen Termin oder eine Besorgung zusätzlich ­hinein.

Der Satz „Ich muss noch schnell …“ als Pflichterfüllungsmodus, vor allem in meiner Rolle als Mama, Familienmanagerin und Hausfrau wirkte wie eine Endlosschleife in meinem Kopf.
Und genauso oft tauchte der Satz auf: „Ich würde so gerne mal in Ruhe, aber …“
Die Ich-Rolle schrie regelrecht nach Aufmerksamkeit. Aber ich konnte nicht all meinen Rollen gerecht werden.

Persönliche Lebensrollen neu definieren
Seit ich meine persönlichen Lebensrollen neu gestaltet habe, erlaube ich mir, mehr Zeit für mich zu nehmen – ohne schlechtes Gewissen.
Mehr wertvolle Ich-Zeit. Eine kostbare Zeit für meine Bedürfnisse, Wünsche, für’s Nichtstun und für mehr Lebensqualität und Lebensbalance.

Warum ist die Ich-Rolle so wichtig?
Die Ich-Rolle spielt bei den persönlichen Lebensrollen die Hauptrolle – da sie den Bereich Gesundheit, Lebenssinn und Weiterentwicklung abdeckt. Wenn du Selbst als „Ich“ nicht mehr funktionierst, dann verkümmern auch deine anderen Lebensrollen.

Mein Tipp
Falls auch du deine persönlichen Lebensrollen neu gestalten möchtest – dann komm in meinen Kurz-Workshop „Meine Lebensrollen heute und morgen – Ich und meine Lebensrollen“.

Du hast auch die Möglichkeit in einer Einzelberatung, also in einem 1:1 Setting an deinen persönlichen Lebensrollen zu arbeiten. Weitere Details dazu gebe ich gerne auf Anfrage.

Ich freue mich dich kennenzulernen.


Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

Aus der Corona-Krise zurück in den Alltag

Aus der Corona Krise zurück in den Alltag finden.
Doch wie finde ich wieder in meine alltäglichen Selbstverständlichkeiten?


Hier ein paar einfache Tipps für einen gelungenen Alltag

An einen neuen Alltag anpassen und den Sinn darin finden
Ich gebe zu – nichts ist so schwierig wie Veränderung oder eine Anpassung an den neuen Alltag. Doch so wie wir uns momentan in Abstand üben müssen, müssen wir auch in einem angemessenen Abstand unsere Werte, Ziele und den Sinn unseres Lebens neu bedenken.

Auseinandersetzung mit den eigenen Idealen
Alte Muster überdenken und loslassen. Eine ehrliche, offene Auseinandersetzung mit sich selbst. Sich selbst treu sein und auf eigene Bedürfnisse und Wünsche eingehen.

Wertschätzung kleiner Erfolge
Durch einen neuen objektiven Blick, was realistisch betrachtet machbar ist, kann eine Wertschätzung kleiner Erfolge gelingen. Diese veränderte Sichtweise gibt einen Anstoß, neue Ziele anzuvisieren, in die es sich zu investieren lohnt.

Herr meiner Gefühle sein
Indem wir über unsere Gefühle sprechen und sie beschreiben, gewähren wir anderen Einblick in unser Seelenleben. Diese Offenheit ermöglicht wieder Begegnungen, die heilsam sein können. Trotz Maske heißt es nun, den Mund aufzumachen, zu reden über Schwierigkeiten, die die Krise mit sich bringt, aber auch über Ideen, die entstehen, wieder herauszutreten.

Den Weg zurück ins aktive Leben
Wieder Lust und Drang zu verspüren, tätig werden. Das beginnt schon beim Aufstehen. Einfach machen und loslegen! Sich verändern und anpassen zu müssen, braucht Zeit und Einübung.
Es muss nicht gleich perfekt sein.

Wir spüren derzeit mehr denn je, wir sind nicht allmächtig, aber wir müssen auch nicht in dem erstarrten Zustand von bewegungsloser Ohnmacht verharren. Die Corona Krise lehrt uns auf sehr drastische Weise Demut vor dem Leben und auch, dass Leben Veränderung heißt.

Ein Tipp von mir
Ein Mentalcoaching, ein offenes, vertrautes Gespräch oder eine psychologische Beratung nach der Positiven Psychologie kann dich bei Veränderungen nachhaltig unterstützen.


Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

Die Strickmusterfalle

Foto: pixabay


Selbstunsicher, bindungsängstlich, überfordernd: Viele Menschen stecken von Kindheit an in einem Schema fest.
Es sind Strickmuster, die sich im Leben immer wieder nach der gleichen Anleitung wiederholen. Doch wie entkommt man dieser Strickmusterfalle?

Menschen denken, fühlen und handeln – eingestellt, programmiert und geprägt durch unser Elternhaus, dem sozialen Umfeld und unseren mehr oder weniger vielen Lebenserfahrungen.
Persönliche angeeignete Verhaltensmuster, Antreiber, Stressverstärker oder Glaubenssätze steuern häufig unbewusst das eigene Verhalten, wirken auf Partnerschaften und Freundschaften, prägen die private und berufliche Lebensgestaltung. Viele Menschen neigen dazu, durch ihre inneren Überzeugungen immer wieder in dieselben Problemlagen zu geraten.


Raus aus den Musterfallen in drei Schritten


Erster Schritt: Eigene Lebensfallen erkennen und verstehen
Um die Wiederholungsschleife zu unterbrechen, ist es zunächst wichtig, seine Lebensfallen zu identifizieren. Das kann etwa dadurch gelingen, dass wir mit Distanz möglichst wertfrei auf das eigene Verhalten und die eigenen Gefühle schauen.
Manchmal ist es auch sinnvoll, sich zu überlegen, wie andere mich beschreiben würden. Ehrlich zu schauen, welche Muster ich als typisch für mich rückgemeldet bekomme – von meinen Freunden, meiner Familie oder aus dem beruflichen Umfeld.


Zweiter Schritt: Eigene Denk- und Verhaltensmuster neu bewerten
Als nächstes sollte man sich von den inneren Stimmen lösen, die noch immer das eigene Verhalten lenken.
Dies bedeutet, bisherige innere Einstellungen, Haltungen und Lebensmuster um- bzw. neuprogrammieren. Mentale Techniken wie zum Beispiel persönliche negative Glaubenssätze (Überzeugungssätze), wie „Ich muss es allen recht machen“ in positive Erlaubersätze umwandeln, „Ich darf auch für mich sorgen“. Diese positiven Bestärkungssätze nehmen Druck raus und geben ein Gefühl von Erleichterung sowie innere Freiheit. Neue Möglichkeiten und Ressourcen für eine bewusste Denk- und Verhaltensänderung aneignen, stärkt dein ganzes Selbstbewusstsein und Selbstkonzept.


Dritter Schritt: Ins Tun kommen und verändern
Die eingefahrenen Denk- und Verhaltensmuster aufzubrechen ist nicht leicht und braucht Mut, Geduld, Übung und gelegentlich ein feines Nachjustieren. Ein Coaching oder eine Einzelberatung ist hier eine wirkungsvolle und nachhaltige Unterstützung. Zudem braucht es eine persönliche Ja-Haltung und der Wille etwas zum Positiven zu verändern.


Warum umdenken?
Das Ziel dabei ist, diese Lebensmuster ins Bewusstsein zu rücken und so zu verändern, damit wir unsere Emotionen und unser Verhalten besser steuern und vor allem unsere Bedürfnisse auf eine gesunde Weise befriedigen können. Neue angeeignete Erlebens- und Verhaltensmuster, bestimmen unser zukünftiges Handeln und Erleben. Wir Menschen haben das richtige Werkzeug für eine Umprogrammierung und Einstellungsveränderung selbst in der Hand.


Die Zufriedenheit und dein Wohlbefinden beginnt in deinem Kopf.
Ein Mentaltraining und ein persönliches Coaching – mit fundierten und alltagstauglichen Interventionstechniken – können dich in deinem derzeitigen Lebensabschnitt wirkungsvoll unterstützen.
Dank der Neuroplastizität – die dafür sorgt, dass unser Gehirn bis ins hohe Alter veränderbar ist – ist es uns durch mentales Training möglich, bewusste und unbewusste Denkvorgänge und Gewohnheiten umzulernen. Dadurch werden neue Denk- und Verhaltensmuster angeignet und nachhaltig aufgebaut.
Gestalte ein neues Mindset und eine positive Grundhaltung – für deine psychische und körperliche Gesundheit.


Nicole Burtscher

Dankbarkeit – ein Gefühl mit großer Wirkung


Danke“ als kleines Wort mit großer Wirkung
Dankbarkeit öffnet uns die Augen für die schönen Seiten des Lebens und hilft in vielen Momenten. Die Wissenschaft und Forschung der Positiven Psychologie zeigt, dass dieses einzigartige Gefühl ein sehr großes Potenzial verbirgt.

Viele Menschen haben eine natürliche Tendenz, das Negative stärker zu sehen und erkennen dabei die tatsächlich positiven Dinge im Leben nicht. Gefühle wie Ärger, Enttäuschung und Wut sind berechtigt und müssen angenommen und ausgelebt werden. Leider wird das Schöne und Gute, das uns im Alltag begegnet viel zu oft übersehen.


Warum ist Dankbarkeit so wichtig?
Dankbarkeit öffnet unser Herz und löst den Wunsch in uns aus, ebenfalls etwas Gutes zu tun. Es ist ein wunderbares und angenehmes Gefühl, in dem wir Freude und Wertschätzung empfinden. Wir erleben unser Leben positiver und sind glücklicher.

Dankbarkeit unterstützt unsere Gesundheit. Wissenschaftlich belegte Studien zeigen positive Effekte. So verbessert sich etwa der Schlaf und die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen erhöht sich. Die Wahrnehmung von Sorgen reduziert sich ebenso wie Depressionen. Zudem wirkt Dankbarkeit gegen Stress und negative Gefühle.

Micro-Practise
Wann warst du das letzte Mal dankbar?
Jedoch nicht aus Höflichkeit und Verpflichtung, sondern mit dem Gefühl von einer wahrhaften und offenen Dankbarkeit.


Stärken statt Schwächen im Blick

Martin Seligman, Begründer der Positiven Psychologie, arbeitet gemeinsam mit seinem Kollegen Mihaly Csikszentmihalyi das Konzept der Positiven Psychologie aus. Sie entwickelten Tests und Fragebogen zur Messung positiver Persönlichkeitseigenschaften, Interventionsansätze zum Fördern von Tugenden und erforschten deren Entwicklung im Lauf des Lebens. Damit wollten sie der Psychologie eine neue Richtung geben. Dabei kristallisierten sich 24 Charakterstärken heraus, die sie sechs Tugenden zuordneten: Weisheit, Mut, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Transzendenz. Letztere umfasst Wertschätzung, Hoffnung, Humor, Spiritualität und Dankbarkeit. So ist die Förderung von Dankbarkeit bis heute fester Bestandteil positiv-psychologischer Glückstrainings.

Hast du Interesse an diesem Stärkentest und einer persönlichen Stärkenanalyse? Dann lies mehr darüber hier.


Neuronale Spuren der Dankbarkeit

Psychologen um Ulrich Mayr von der University of Oregon untersuchten 2017, ob ein Dankbarkeitstraining auch neuronale Spuren hinterlässt. Dafür erfassten sie Unterschiede in der Hirnaktivität von Probanden, wenn diese Geld für eine Wohltätigkeitsorganisation oder für sich selbst erhielten. Daraus lässt sich ein neuronales Altruismus-Maß berechnen, das tatsächlich mit der Selbsteinschätzung der Teilnehmer bezüglich ihrer Dankbarkeit und Uneigennützigkeit zusammenhing. Mayr und seine Kollegen fragten sich daraufhin, ob ein Dankbarkeitstraining dieses neuronale Korrelat für selbstloses Denken und Handeln ändern würde. Sie teilten die Versuchspersonen per Zufall in zwei Gruppen ein. Die einen sollten jeden Abend zehn Minuten über die großen und kleinen Erlebnisse des Tages oder der vergangenen Tage Tagebuch führen. Die anderen sollten über jene kleinen und großen Erlebnisse des Tages oder der letzten Tage schreiben, für die sie dankbar waren.

Das Ergebnis: Das neuronale Altruismus-Maß im unteren medialen präfrontalen Kortex (oben) und in einem kleinen Teil des Praecuneus (unten) hatte nach dem dreiwöchigen Training in der Dankbarkeitsgruppe stärker zugenommen als in der Kontrollgruppe. Die Autoren der Studie schlussfolgern daraus, dass Dankbarkeit mit gesteigertem Altruismus verbunden ist. Mit anderen Worten: Das Gefühl verschiebt das Belohnungssystem des Gehirns in Richtung Belohnung für andere statt für sich selbst. Dadurch wird ein Glückshormoncocktail ausgeschüttet, dieser unser gesamtes psychisches und physisches Wohlbefinden steigert.


Mit diesen wertvollen Tipps kannst du Dankbarkeit lernen

Dankbarkeitstagebuch
Nimm dir abends, kurz vor dem Schlafengehen, einige Minuten Zeit. Schreibe dir drei Dinge auf, für welche Erlebnisse, Menschen und Dinge du in diesen Tagen Dankbarkeit verspürst. Das müssen keine großartigen Dinge sein. Achte auf die ganz kleinen Dinge im Alltag. Diese Übung entspannt und erhöht deine Achtsamkeit für die schönen Dinge, die dir im Alltag begegnen.

Dankbarkeits-Meditation
Diese kurze Meditationsübung unterstützt deine Konzentration auf positive Energien. Setze dich bequem hin, schließe deine Augen und richte den Fokus zuerst auf deine Atmung. Lenke dann deine Gedanken auf Erlebnisse, Dinge oder Menschen für die du dankbar bist. Vergiss nicht die Dinge im Leben, die vielleicht schon selbstverständlich geworden sind. Spüre während dieser Übung auch deine Gefühle und Wahrnehmungen in deinem Körper.

Dankesbrief – eine hilfreiche Selbstoffenbarung
Jeder freut sich über ein Dankeschön – sei es für gute Arbeit oder einen netten Gefallen.
Oft versäumen wir aber, unsere Wertschätzung anderen gegenüber auszudrücken, oder bedanken uns so beiläufig, dass es beim Gegenüber nicht wirklich ankommt. Mit dieser Übung hast du die Möglichkeit, deinen Dank auf besondere Art zum Ausdruck zu bringen.

  1. Denke einmal über dein bisheriges Leben nach und welche Chancen und Glücksfälle dir darin zuteilwurden. Welche Menschen – Partner, Partnerin, Eltern, Großeltern, Geschwister, Lehrer, Freunde, Kollegen oder Therapeuten – waren besonders wohlwollend oder haben dir in entscheidenden Momenten den Rücken gestärkt? Denke an eine Person, die für dich bedeutend ist. Der du vielleicht etwas Wichtiges zu verdanken hast und noch nicht ausreichend gedankt hast.

  2. Wähle eine Person aus, der du schon lange einmal sagen wolltest, dass sie dein Leben zum Positiven verändert hat.

  3. Schreibe diesem Menschen einen Brief, in dem du ganz konkret darlegst, wie er/sie das getan hat. Versuche offen und authentisch zu bleiben. Damit erzeugst du eine tiefere Wirkung. Bringe deine echten Gefühle und Beobachtungen ein. Welche Bedürfnisse, Wünsche und Werte haben sich durch diese besondere Person erfüllt?

  4. Wichtig dabei ist: Überreiche dieser Person den Dankesbrief – wenn möglich – persönlich. Wenn du mutig bist: Das Vorlesen des Briefes an diese wertvolle Person, ist noch ein zusätzlicher positiver Effekt für euch beide.

  5. Doch unterschätzte nicht die Freude und Überraschung des Empfängers. Wir befürchten offenbar häufig, unser Gegenüber könnte sich nicht über die Selbstoffenbarung freuen oder sogar peinlich berührt sein – zu Unrecht. Das wird ein riesen Erfolg – für euch beide. Garantiert!


Ich DANKE DIR für das Lesen meiner Beiträge und dein Interesse an meiner Arbeit.
Ich wünsche dir in deinem Lebensalltag viele Momente des Glücks und der Dankbarkeit!

 

Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Diplom-Lebensberaterin

 

Quelle: Psychologie heute, Spektrum.de, Positive Psychologie

Die große Pausetaste

Die große Pausetaste.
Wenn die Normalität auf Stopp steht und warum eine Umarmung so schwer fällt.

Einer der ungewöhnlicheren Aspekte in dieser Social Distancing Zeit, ist die Begegnung mit meiner Mama. Das war in diesen letzten Tagen und Wochen anders.

Das Verhalten, meine Gefühle ihr gegenüber sind anders als sonst. So weit entfernt, so leise, so unecht und doch vertraut.
Jemand hat hier auf die ganz, ganz große Pausetaste gedrückt. Emotionen stehen still, können nicht fließen, sind abgeschottet. Nicht nur durch eine Maske am Mund. Da ist mehr. Mein ganzer Körper fühlt sich eingehüllt an.

Und was passiert wenn jemand wieder die Starttaste drückt? Wenn die Normalität wieder seinen Lauf nimmt? Was ist dann?

Startet dann alles in mir wie vorher oder braucht es ein Warmlaufen? Kann ich meine Mama ganz fest drücken? So wie es ich mir in den letzten Wochen und Monaten visualisiert und gewünscht habe. Oder schlummern da noch Ängste der Unsicherheit und der Ansteckungsgefahr oder sogar Schuldgefühle?

Soll ich mich lieber noch ein wenig zurückhalten oder mir mehr Zeit für diese gewünschte Umarmung geben?

Ich weiß es nicht.
Vielleicht kommt der richtige Zeitpunkt – die Starttaste für eine innige Umarmung mit meiner Mama selbst auszulösen. Und dann ist dieser Moment genau richtig, um es einfach zu tun.

Von Nicole Burtscher

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