Dankbarkeit ist nicht positives Denken

„Dankbarkeit ist nicht positives Denken“
Danke“ als kleines Wort mit großer Wirkung.

Viele Menschen haben eine natürliche Tendenz, das Negative stärker zu sehen und erkennen dabei die tatsächlich positiven Dinge im Leben nicht. Gefühle wie Ärger, Enttäuschung und Wut sind berechtigt und müssen angenommen und ausgelebt werden. Leider wird das Schöne und Gute, das uns im Alltag begegnet viel zu oft übersehen.

Warum ist Dankbarkeit so wichtig?

Dankbarkeit öffnet unser Herz und löst den Wunsch in uns aus, ebenfalls etwas Gutes zu tun. Es ist ein wunderbares und angenehmes Gefühl, in dem wir Freude und Wertschätzung empfinden. Wir erleben unser Leben positiver und sind glücklicher.

Dankbarkeit unterstützt unsere Gesundheit. Wissenschaftlich belegte Studien zeigen positive Effekte. So verbessert sich etwa der Schlaf und die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen erhöht sich. Die Wahrnehmung von Sorgen reduziert sich ebenso wie Depressionen. Zudem wirkt Dankbarkeit gegen Stress und negative Gefühle.

Wann waren Sie das letzte Mal dankbar? Jedoch nicht aus Höflichkeit und Verpflichtung, sondern mit dem Gefühl von einer wahrhaften und offenen Dankbarkeit.

Mit diesen Tipps können Sie Dankbarkeit lernen:

Dankbarkeitstagebuch
Nehmen Sie sich abends, kurz vor dem Schlafengehen, einige Minuten Zeit. Schreiben Sie drei Dinge auf, für welche Erlebnisse, Menschen und Dinge Sie in diesen Tagen Dankbarkeit verspüren. Das müssen keine großartigen Dinge sein. Achten Sie auf die ganz kleinen Dinge im Alltag. Diese Übung entspannt und erhöht Ihre Achtsamkeit für die schönen Dinge, die Ihnen im Alltag begegnen.

Dankbarkeits-Meditation
Diese kurze Meditationsübung unterstützt Ihre Konzentration auf positive Energien. Setzen Sie sich bequem hin, schließen Sie Ihre Augen und richten den Fokus zuerst auf Ihre Atmung. Lenken Sie dann Ihre Gedanken auf Erlebnisse, Dinge oder Menschen für die Sie dankbar sind. Vergessen Sie nicht die Dinge im Leben, die vielleicht schon selbstverständlich geworden sind. Spüren Sie während dieser Übung auch Ihre Gefühle und Wahrnehmungen im deinem Körper.

Dankesbrief
Denken Sie an eine Person, die für Sie bedeutend ist. Der Sie vielleicht etwas Wichtiges zu verdanken haben und noch nicht ausreichend gedankt haben. Schreiben Sie dieser Person einen wahrhaften und offenen Dankesbrief. Wichtig dabei ist: Überreichen Sie dieser Person den Dankesbrief – wenn möglich – persönlich. Das Vorlesen des Briefes an diese wertvolle Person, ist noch ein zusätzlicher positiver Effekt für Sie beide.


Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

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