Lösungsfokussiertes Lernen für Kinder und Jugendliche



Alle Kinder stehen im Laufe ihrer Entwicklung immer wieder einmal vor Herausforderungen.
Bei manchen Kindern ist das mit Schwierigkeiten verbunden. Sie entwickeln Ängste, Wutanfälle oder Lernschwierigkeiten auf bestimmten Gebieten. Im Normalfall kommen und gehen solche Schwierigkeiten auch wieder.
Manchmal aber scheint es so, als würden sie sich festsetzen. Dann fangen die Eltern an nach Lösungen zu suchen.

„Blamestorming“
Die Eltern schieben sich oft gerne gegenseitig die Schuld zu, wenn ihre Kinder vor Problemen stehen.
Wir verbringen dann viel Zeit damit, die Ursache für das Problem des Kindes herauszufinden – anstatt den Fokus auf das zu lenken, was das Kind lernen muss. Probleme können Fähigkeiten sein, die die Kinder noch nicht erlernt haben. Kinder können jedoch Schwierigkeiten positiv und konstruktiv überwinden, indem sie neue Fähigkeiten erlernen.

Weg von der Wahrnehmung des Problems – hin zu einem Bewusstsein einer erlernenden Fähigkeit
Erst wenn uns die neue Fähigkeit, die das Kind braucht, bewusst wird, können wir uns vom Problem wegbewegen.
Schließlich ist der Gedanke, eine Fähigkeit zu entwickeln, für Kinder viel attraktiver und motivierender als die Vorstellung, Schwierigkeiten überwinden zu müssen.

Von „Wir schaffen das“ zu „Ich schaffs“
Eltern ist es oft peinlich zuzugeben, dass ihre Kinder Probleme oder Schwierigkeiten haben. Sobald jedoch das Problem in eine zu erlernende Fähigkeit verwandelt worden ist, können wir ohne Hemmungen offen über die neue Fähigkeit und den Lernprozess sprechen. Eltern sollten dabei dem Kind beim Erlernen der Fähigkeit begleiten und unterstützen. Das Kind lernt so, selbstbestimmt zu handeln und agieren. Die besten Schlüssel zu einer Lösung liegen tatsächlich in unseren eigenen Händen.

Wenn wir den Fokus darauf legen, unseren Kindern helfen Fähigkeiten zu erlernen, hat dies gleichzeitig eine positive Auswirkung auf das Familienumfeld und im Schulsystem.


Diese vier Schritte unterstützen Eltern im lösungsfokussierten Lernprogramm:

  • Probleme in Fähigkeiten verwandeln: Findet zunächst selbst heraus, welche Fähigkeit das Kind erlernen muss, um das Problem zu überwinden.

  • Die Motivation aufbauen: Das Kind kann der Fähigkeit einen Namen geben, die Vorteile des Erlernens der Fähigkeit erkennen, Pläne schmieden wie der zukünftige Erfolg gefeiert werden kann oder Unterstützung anderer Menschen im Umfeld anbieten.

  • Die neue Fähigkeit üben: Zeigt dem Kind einen geeigneten Weg, die Fähigkeit einzuüben und beim öfteren Üben positives Feedback und Bestärkung geben. Dies macht den Kindern Spaß und fördert ihr Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit.

  • Das Lernen verstärken: Wenn das Kind die Fähigkeit erlernt hat, gibt es ein kleines Fest, etwas Besonderes, da sich die Familie mit dem Kind freut. Wir schlagen dem Kind vor, allen Menschen die ihm geholfen und unterstützt haben, zu danken. Das Kind hat nun die Möglichkeit, die erlernte Fähigkeit an jemand anderes weiterzugeben.

  • Zur nächsten Fähigkeit übergehen: Zum Schluss einigen wir uns gemeinsam mit dem Kind auf die nächste Fähigkeit, die es erlernen möchte.

Diese vier Schritte sind ein Auszug aus dem „Ich schaffs“-15 Schritte-Programm von Ben Furman.

 

Gut zu wissen – Wirksam auch für Erwachsene
Das „Ich-schaffs“-Programm können auch Erwachsene erfolgreich anwenden.
In 15 einfachen Schritten vom Problem zur neuen Fähigkeit – bis hin zum gewünschten Ziel!

 

Mein Tipp
Dieses wirksame und nachhaltige „Ich schaffs“-15-Schritte-Programm sowie einfache Techniken und Hilfsmittel aus Mentaltraining, wende ich auch u.a. im Schülercoaching und Lerncoaching und je nach Bedarf in Einzelcoachings mit Erwachsenen an.
Zudem bekommen die SchülerInnen ein kostenloses „Ich schaffs“-15-Schritte-Programm“ Plakat für zu Hause geschenkt.

 

Nähere Details gebe ich gerne auf Anfrage per E-mail oder telefonisch (0650 66 11 267).

Nicole Burtscher
Akademischer Mentalcoach & Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

 

 

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